Truppen verhungern oder "Zu Hülf, die fressen mir die Haare vom Kopp"
Jede travianische Truppe hat bisweilen die lästige Angewohnheit, sich zu ernähren. Seltsamerweise handelt es sich ausnahmslos um Vegetarier, die den ganzen Tag über Getreide in sich hineinstopfen. Die jeweilige Menge richtet sich nach dem Truppentyp und läßt sich mit einem kurzen Blick in die Truppenübersicht bestimmen. Wobei das Symbol
Auskunft über den Appetit pro Stunde gibt.
Die Truppen werden jeweils aus dem Dorf versorgt, in dem sie sich aufhalten. Während sie unterwegs sind, übernimmt das Heimatdorf die Versorgung. Deckt die Getreideproduktion des Standortes die Gier der Truppen, werden deren Speisen direkt von der Produktion abgezogen. Übersteigt der Hunger die Menge, die die Felder bereitstellen, langen die Herrschaften direkt in den Kornspeicher.
Problematisch wird dies erst, wenn es mehr Truppen zu versorgen gilt, als das Dorf allein ernähren kann und der Getreidesupport ausfällt. Sobald gähnende Leere im Speicher herrscht, beginnen die Trüppchen zu verhungern und, schlimmer noch, entwickeln kannibalistische Neigungen. So böse das erst einmal klingt, bringt genau das auch seine Vorteile mit sich.
Die Jungs verhungern nicht gleichzeitig, sondern nacheinander, wobei mit jeder verhungerten Einheit jeweils der Getreidemenge wieder frei wird, die zu ihrer Ausbildung aufgewendet wurde. Was wiederum dem Kameraden nebendran ein Weilchen weiterhelfen könnte.
In welcher Reihenfolge verhungern meine Truppen?
Eine Deffaktion kann man also entgegen hartnäckiger Gerüchte nicht mit Adelheiten getreidemäßig absichern. Auch wenn so ein verhungerter Stammi eine hübsche Summe Getreide abwirft. Aus dem einfachen Grunde, dass es wohl entweder unmöglich oder völlig absurd ist, dass mehr Adlige als unterstützende Verteidigungstruppen anwesend wären.